Die Zeit ist um. Morgen fliegen wir am Nachmittag via Toronto und Frankfurt nach Zürich. Dort werden wir am Freitag um 14.50 hoffentlich schweizer Boden unter den Füssen haben.
Wir kehren mit 2 Rucksäcken voll mit Erinnerungen, Abenteuern und Mitbringsel zurück.
¡Hasta luego in Aarau!
Donnerstag, 17. Juli 2008
Dienstag, 15. Juli 2008
Distrito Federal
Unser letztes Wochenende wollten wir noch einmal bei Christoph und seiner Familie verbringen. Wohl oder übel fuhren wir also geschlagene 13 Stunde durch halb Mexiko mit dem Bus von Chihuahua nach Aguscalientes. Dafür war es wie nach Hause kommen!
Gestern sind wir nun in Mexixo D.F. angekommen. Bereits während der Fahrt mit dem Taxi vom Busbahnhof zum Hotel wurde uns die Dimension dieser Stadt vor Augen geführt. Nun versuchen wir einen (kleinen) Überblick über dieses Monstrum zu erhalten. Das Herz der Stadt bildet der Zócalo. Der Platz wird umrahmt von einer Kathedrale, dem Palacio Municipal und dem Palacio Nacional, dem Sitz des Präsidenten. In den Strassen wimmelt und wuselt es nur so von Autos, Bussen und Fussgängern. Mit Trillerpfeifen und wild gestikulierend versuchen Verkehrspolizisten diese Massen in die richtigen Bahnen zu lenken.
Mexiko City ist eine Stadt voller Geschichte. Gegründet wurde sie eigentlich von den Azteken im 14. Jh. Die Spanier zerstörten später systematisch jede sichtbare Erinnerung an die alte Kultur und erbauten dort, wo die großen Tempel standen, ihre Kirchen. Die Catedral Metropolitana am Zócalo steht vollständig auf den Ruinen des ehemaligen Templo Mayors und sinkt deshalb seit seiner Entstehung auf einer Seite ab! Etwas östlich der Kirche hat man 1978 die Kolonialbauten abgerissen und ein Stück dieses aztekischen Tempelkomplexes wieder freigelegt. Das Centro Histórico steht auf der Unesco-Liste. In den angrenzenden Viertel pulsiert das Leben. Strassenmärkte, Einkaufszentren, Tacostände und Restaurants reihen sich aneinander und bilden ein farbiges Mosaik. Die ganze Metropole zählt heute über 20 mio Einwohner und ist die zweitgrösste Stadt der Welt.
Wir stürzen uns noch einmal ins Getümmel, auf der Suche nach einigen Souvenirs und Mitbringsel!
Gestern sind wir nun in Mexixo D.F. angekommen. Bereits während der Fahrt mit dem Taxi vom Busbahnhof zum Hotel wurde uns die Dimension dieser Stadt vor Augen geführt. Nun versuchen wir einen (kleinen) Überblick über dieses Monstrum zu erhalten. Das Herz der Stadt bildet der Zócalo. Der Platz wird umrahmt von einer Kathedrale, dem Palacio Municipal und dem Palacio Nacional, dem Sitz des Präsidenten. In den Strassen wimmelt und wuselt es nur so von Autos, Bussen und Fussgängern. Mit Trillerpfeifen und wild gestikulierend versuchen Verkehrspolizisten diese Massen in die richtigen Bahnen zu lenken.
Mexiko City ist eine Stadt voller Geschichte. Gegründet wurde sie eigentlich von den Azteken im 14. Jh. Die Spanier zerstörten später systematisch jede sichtbare Erinnerung an die alte Kultur und erbauten dort, wo die großen Tempel standen, ihre Kirchen. Die Catedral Metropolitana am Zócalo steht vollständig auf den Ruinen des ehemaligen Templo Mayors und sinkt deshalb seit seiner Entstehung auf einer Seite ab! Etwas östlich der Kirche hat man 1978 die Kolonialbauten abgerissen und ein Stück dieses aztekischen Tempelkomplexes wieder freigelegt. Das Centro Histórico steht auf der Unesco-Liste. In den angrenzenden Viertel pulsiert das Leben. Strassenmärkte, Einkaufszentren, Tacostände und Restaurants reihen sich aneinander und bilden ein farbiges Mosaik. Die ganze Metropole zählt heute über 20 mio Einwohner und ist die zweitgrösste Stadt der Welt.
Wir stürzen uns noch einmal ins Getümmel, auf der Suche nach einigen Souvenirs und Mitbringsel!
Donnerstag, 10. Juli 2008
Ferrocaril Chihuahua al Pacifico
Die Fahrt mit der Ferrocaril Chihuahua al Pacifico, kurz Chepe, gilt als eine der spektakulärsten Bahnstrecken der Welt. Von der Pazifikküste führt sie durch die Berge der Sierra Tarahumara bis nach Chihuahua. Entlang der 655km langen Eisenbahnlinie gibt es 36 Brücken und 87 Tunnels.
Wir sind in Los Mochis bei weitem nicht die einzigen, die mit dem Chepe fahren wollen. Mexikanische Familien mit Gepäck und Kühlkisten voller Essen, Cowboys in Jeans und Stiefeln oder Tarahumarafrauen in farbigen Röcken und Blusen warten auf den Zug. Wir sind froh, dass wir das Billet bereits am Abend zuvor gekauft haben und so der langen Schlange am Ticketschalter entkommen. Kurz nach 7 Uhr, 1 Stunde nach dem 1. Klasszug nimmt auch die 2. Klasse die Fahrt auf. Zu Beginn fährt er durch flaches Farmland, erst nach EL Fuerte
beginnt er zu steigen, fährt an wild zerklüfteten Felsen vorbei und kriecht bis auf 2338m. Im Vorraum der Waggons sind die Fenster offen und man kann die vorbeiziehende Landschaft ohne Hindernisse geniessen. Es ist schön, sich die frische Luft übers Gesicht ziehen zu lassen. Nach 10 Stunden steigen wir in Posada Barranca aus. Hier wollen wir die Barranca del Cobre erkunden. Das Dorf besteht nur aus ein paar dutzend Häuser, einem Dorfladen und einigen Gasthäusern. Wir finden eine einfache, dafür bezahlbare Unterkunft. Am nächsten Morgen steigen wir bis zu einer kleinen Ebene in die Schlucht hinab. Wir haben einen wunderbaren Überblick über weite Teile der Barranca del Cobre und bis hinunter zum Río Urique. Sechs verschieden Flüsse haben unterschiedliche Cañons in die Landschaft geschliffen, der Tiefste fällt ganze 1879 Meter! Wir staunen.
In Divisadero kann man von der Bahnlinie aus einen Blick in die eigentliche Schlucht werfen. Hier stoppt der Zug ganze 15 Minuten. Kein Wunder wimmelt es hier nur so von Souvenirverkäufer und Esssensständen. Auf improvisierten Öfen aus Ölfässern werden Tacos, Quesadillas und gefüllte Chilis gebraten. Wir wollen uns etwas mehr Zeit nehmen und wandern am Rand der Schlucht von Posada nach Divisadero.
Nach 2 Nächten in Posada fahren wir weiter nach Creel, einer kleinen Stadt mit allen Annehmlichkeiten direkt an der Bahnlinie. Von hier aus lässt sich der Rest der Barranca del Cobre einfach erkunden. Wir fahren zum nahen Lago Arareko, zur Cascade Cusárare und durchs Valle de los Hongos y de las Ranas. Dabei treffen wir immer wieder auf die einfachsten Unterkünfte der Tarahumaras. Einige Familien leben immer noch in Höhlenwohnungen, ohne Komfort und Errungeschaften der Neuzeit.
Für die Weiterfahrt nach Chihuahua entschliessen wir uns, den Bus zu nehmen, da er etwa halb so teuer und dafür doppelt so schnell ist wie der Zug. Er bringt uns in gut 5 Stunden in die Provinzhauptstadt.
beginnt er zu steigen, fährt an wild zerklüfteten Felsen vorbei und kriecht bis auf 2338m. Im Vorraum der Waggons sind die Fenster offen und man kann die vorbeiziehende Landschaft ohne Hindernisse geniessen. Es ist schön, sich die frische Luft übers Gesicht ziehen zu lassen. Nach 10 Stunden steigen wir in Posada Barranca aus. Hier wollen wir die Barranca del Cobre erkunden. Das Dorf besteht nur aus ein paar dutzend Häuser, einem Dorfladen und einigen Gasthäusern. Wir finden eine einfache, dafür bezahlbare Unterkunft. Am nächsten Morgen steigen wir bis zu einer kleinen Ebene in die Schlucht hinab. Wir haben einen wunderbaren Überblick über weite Teile der Barranca del Cobre und bis hinunter zum Río Urique. Sechs verschieden Flüsse haben unterschiedliche Cañons in die Landschaft geschliffen, der Tiefste fällt ganze 1879 Meter! Wir staunen.
In Divisadero kann man von der Bahnlinie aus einen Blick in die eigentliche Schlucht werfen. Hier stoppt der Zug ganze 15 Minuten. Kein Wunder wimmelt es hier nur so von Souvenirverkäufer und Esssensständen. Auf improvisierten Öfen aus Ölfässern werden Tacos, Quesadillas und gefüllte Chilis gebraten. Wir wollen uns etwas mehr Zeit nehmen und wandern am Rand der Schlucht von Posada nach Divisadero.
Nach 2 Nächten in Posada fahren wir weiter nach Creel, einer kleinen Stadt mit allen Annehmlichkeiten direkt an der Bahnlinie. Von hier aus lässt sich der Rest der Barranca del Cobre einfach erkunden. Wir fahren zum nahen Lago Arareko, zur Cascade Cusárare und durchs Valle de los Hongos y de las Ranas. Dabei treffen wir immer wieder auf die einfachsten Unterkünfte der Tarahumaras. Einige Familien leben immer noch in Höhlenwohnungen, ohne Komfort und Errungeschaften der Neuzeit.
Für die Weiterfahrt nach Chihuahua entschliessen wir uns, den Bus zu nehmen, da er etwa halb so teuer und dafür doppelt so schnell ist wie der Zug. Er bringt uns in gut 5 Stunden in die Provinzhauptstadt.
Samstag, 5. Juli 2008
Zentrale Pazifikküste
Sayulita wird im Reiseführer als kleiner Geheimtipp, malerisch gelegen in einer Bucht mit wunderbarem Sandstrand, beschrieben. Wir erhofften uns ein kleines Paradies mit Palmen, Hängematten und Strand für uns alleine. In der Tat ist Sayulita ziemlich überfüllt mit Touristen aus den Staaten. Die Unterkünfte sind teuer und oft nur für eine ganze Woche zu haben. Uns blieb nichts anderes übrig, als die einzige Hospedaje Economico im Ort zu beziehen, die uns pro Nacht doch noch ganze 400 Pesos abknöpfte. Der einzige Pluspunkt ist die Lage nahe am Strand. Wir fuhren etwas früher als geplant, weiter der Küste entlang nach Norden. San Blas war vom Ende des 16. Jhs. bis ins 19. Jh. ein wichtiger spanischer Hafen. Heute ist es ein Fischerdorf mit einem eigenen Charme, wirkt weder aufgeprotzt noch poliert und zeigt sein eigenes Gesicht. Sobald die Temperaturen etwas lebenswerter werden, strömen die Leute auf den Zocálo, sitzen, reden trinken und essen ihre Tacos. Etwas abseits des Zentrums brökeln die Fassaden der Häuser, der Abfall liegt vor der Haustüre und die Strassen sind ungeteert und staubig. Die nahe Playa El Borrego ist wild und unverbaut, riesige Wellen donnern herein.
Am Montag liessen wir uns für einen Bootsausflug zur Süsswasserquelle La Tovara überreden. In einem kleinen Fischerbott schipperten wir durch die Mangroven den Estuario San Cristobál hinauf. Wir bekamen dabei einige exotische Vögel, Wasserschildkröten und Krokodile (zwar in einer Aufzuchtstation) zu Gesicht.
Nach zwei Nächten ziehen wir weiter. Mazatlán ist eine pulsierende Stadt am Pazifik mit ganz verschiedenen Seiten. Sie glänzt mit modernen Gebäuden, riesigen Ferienanlagen
und einer Uferpromenade. Das historische Zentrum zeigt kolonialen Charakter und auf der Plazuela Machado säumen sich Kaffees und Restaurants, abends sogar mit Livemusik. Wir geniessen die Stadt, spazieren an der weiten Playa Sur auf der Isla de la Piedra, geniessen den Sonnenuntergang von unserer Hotelterasse, trinken in einem einfachen Restaurant an der Playa Norte einen Margarita und staunen über all die vielen Ramschläden und Ferienressorts in allen Preisklassen in der Zona Dorada.
und einer Uferpromenade. Das historische Zentrum zeigt kolonialen Charakter und auf der Plazuela Machado säumen sich Kaffees und Restaurants, abends sogar mit Livemusik. Wir geniessen die Stadt, spazieren an der weiten Playa Sur auf der Isla de la Piedra, geniessen den Sonnenuntergang von unserer Hotelterasse, trinken in einem einfachen Restaurant an der Playa Norte einen Margarita und staunen über all die vielen Ramschläden und Ferienressorts in allen Preisklassen in der Zona Dorada.Aufs Wochenende hin fahren wir mit dem Bus nach Los Mochis. Der Fahrer holt ganz nach dem Motto "Yo manejo, Dios me guia" das letzte aus seinem Bus. In gut 6h sind wir 400km weiter nördlich. Los Mochis ist eine kleine mexikanische Industriestadt, die vorallem als Ausgangspunkt für die Reise in die Barranca del Cobre dient.
Abonnieren
Posts (Atom)