In Antigua haben wir bereits unseren 3 Vulkan auf unserer Reise bestiegen. Mit einem klapprigen Shuttlebus sind wir an den den Fuss des Pacayas gefahren. Kaum ausgestiegen umringen uns Kinder mit Wanderstöcken, welche sie uns für knapp 1 Fr. verkaufen möchten. Als wir uns in unserer Reisegruppe umschauen, können wir mit gutem Gewissen auf eine Gehhilfe verzichten. Wir sehen eindrückliche Bilder und können Lava aus nächster Nähe betrachten und ihre Hitze spühren. Über die grossen abgekühlten Lavafelder zeigt sich dann, wer Gebirgserfahrung besitzt. Einige Personen kommen psychisch und physisch an die Grenzen.
Unser nächstes Ziel ist dann Panajachel (kurz Pana). Wir entscheiden uns für einen Shuttlebus, der uns direkt dorthin bringt. Allerdings müssen wir feststellen, dass es auf der hintersten Bank rüttelt und schüttelt. Pana liegt am Atitlansee, einem der schönsten der Welt. Die Gegend ist malerisch und die Leute in den Dörfern tragen mit Stolz ihre Trachten. Wir finden in Santa Cruz ein ruhiges und ökologisches Hotel, das von einem östereichischen Paar geführt wird. Während dem gemeinsamen Nachtessen am ersten Abend erfahren wir, dass eine junge Reisende auf einer Wanderung um den See überfallen wurde. Nach ein paar mal leer Schlucken und zusätzlichen Infos von Seite der Hotelbetreiber machen wir trotzdem an jedem Tag einen kleinen Spaziergang. Viele spannende Begegnungen und schöne Bilder sind der Dank für unseren Mut.
Unser nächstes Ziel nehmen wir dann wieder mit ÖV in Angriff. Die Idee war: mit dem Schiff nach Pana und ein direkter Bus nach Quetzaltenango (Xela). Und die Wirklichkeit? Die Schiffsreise um 9 Uhr ist noch kein Problem. Viel günstiger als bei der Hinreise kommen wir direkt nach Pana. Dort hören wir das erste Mal, dass der direkte Bus erst um 1 Uhr fahren wird. Wir glauben unseren eigenen Infos und fahren mit einem Dreiradtaxi an die Busstation. Es warten da doch auch noch andere Touristen. Nach einer Stunde fragt sich Brigitte durch. Wir sollen einen Bus an die Panaamericana nehmen und dort umsteigen. Nach 3 maligem Umsteigen und 3 Stunden später als geplant, kommen wir doch noch in Xela an. Das Busfahren ist immer wieder ein Abenteuer.
Donnerstag, 15. Mai 2008
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1 Kommentar:
Liebe Brige, lieber Reto,
es ist doch immer schön Eure Berichte zu lesen, da möchte ich doch auch schon bald wieder Ferien haben..
Nach zwei wunderschönen Wochen mit viel Sonne und schon fast Sommer-Temperaturen wird uns der Frühling ab Morgen wieder haben - es ist viel Regen und Abkühlung angesagt:-(
Geniesst die Tage, fallt nicht in einen Vulkan und behaltet weiterhin die Nerven in den diversen Transportmitteln..
Bis demnächst mal wieder!
Nadine
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