Die Tage in Xela standen ganz im Zeichen der Besteigung des höchsten Berges von Mittelamerika. Nach den super Erfahrungen in Leon wählten wir wieder Quetzaltrecker als Organisation aus. Doch diesmal lief leider nicht alles so gut wie vor 2 Wochen.
Um 4:45 ist Treffpunkt. 22 (!) Touristen und 4 Führer werden mit einem Pickup an den Busbahnhof gefahren. Mit einem Chickenbus fahren wir ca 2 Stunden. Wie immer füllt sich dieser soweit, bis sich am Schluss 3 Personen auf einem 2-er Sitz befinden und im Gang jeder Zentimeter ausgenutzt ist. Später beginnt auf 3000 m die Besteigung. Als erfahrene Wanderer gehen wir ein gemütliches Tempo an und befinden uns sogleich abgeschlagen am Schluss des Feldes. Doch nach und nach holen wir einige schnaufende Touris ein, welche später über Kopfschmerzen klagen. Ginge mir auch so, wenn ich mich auf dieser Höhe am Limit bewegen würde. Nach einem Teller Pasta übernachten wir auf 4000 m. Am Morgen um 3:15 werden wir geweckt, so dass wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel stehen. Es ist arschkalt (sorry für den Ausdruck), doch die Farben am Himmel sind wunderbar. Das Erlebnis wäre noch schöner, wenn man alleine und nicht mit so vielen Amis ("Oh my God!") die Minuten geniessen könnte. Nicht ganz zufrieden mit der Organisation und sehr müde kehren wir am Abend nach Xela zurück.
Am Montag wartet um 7:30 schon der Shuttlebus Richtung Cobán. Nach 9 spannenden Stunden durch das Hochland treffen wir in Coban ein. Von hier aus möchten wir für 2 Wochen im Nebelwald einen Arbeitseinsatz leisten. Wenn man also länger nichts mehr von uns hören sollte, keine Sorge: Wir kommen wieder, keine Frage!
Dienstag, 20. Mai 2008
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1 Kommentar:
cooler post : ) Guatemala möchte ich nicht verpassen, wenn ich das nächste Mal in Mittelamerika bin!
Gruss
Thomas
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