Rund um Puerto Jimenez befinden sich wunderschoene einsame Straende. Die Playa Preciosa liegt etwa 5km ausserhalb und ist nur ueber eine Holperpiste erreichbar. Wir mieteten uns ein Velo und waren praktisch fuer uns allein! Fuer den spaeteren Nachmittag buchten wir eine Kajaktour durch den Mangrovenwald. Wir wurden unter anderem von sintflutartigen tropischen Regenguessen begleitet. Trotzdem war es imposant durch das Gewirr von Wurzeln und Pflanzen zu paddeln, Mangroven sind ein einzigartiges Oekosystem.
Eigentlich wollten wir Puerto Jimenez als Ausgangspunkt zu einem Ausflug in den Corcovado Park nutzen. Leider waren alle Unterkuenfte im Park belegt und die Anfahrt fuer nur 1 Tag ist zu lang und zu muehsam. Uns wurde einen Alternativtour nach Matapalo in der Naehe empfohlen. Wir waren etwas enttaeuscht von der Pflanzen- und Tierwelt. Es war einfach nicht so richtig Urwald. Doch immerhin konnten wir Schwaerme von Aras, Affen, Schmetterlinge und Giftfroesche beobachten. Dazu den Punto Matapalo, einer der besten Surfspots Costa Ricas.
Von Puerto Jimenez fahren lediglich 2 Buesse pro Tag zurueck auf die Interamericana. Wir entschieden uns fuer den 5Uhr-Bus! und dachten dabei, dass in dieser Herrgottsfruhe wohl nicht viele Reisende unterwegs sind. Der Bus fuellte sich bis zum letzten Platz und an jeder Ecke wollten weitere Reisende mit Kind und Kegel einsteigen. Zu allem Elend verpassten wir Palmar Norte, wo wir umsteigen wollten. So fuhren wir eben zurueck nach San Isidro de General. Dort entschieden wir uns fuer den Bus nach Quepos und waren ganz ueberrascht so kurzfristig noch ein Ticket zu erhalten. Neben den 52 Sitzplaetzen verkauften sie auch die 35 Stehplaetze! Vollgestopft kroch der Bus mit 20km/h zurueck an die Kueste. Wenigsten konnten wir uns einen Sitzplatz ergattern. Verschwitzt, staubig und todmuede kamen wir nach 9.5 stuendiger Busfahrt in Manuel Antonio an. Unser eigentliches Tagesziel Uvita haben wir ungewollt uebersprungen.
Manuel Antonio ist dank seinem nahen und gut zugaenglichen Park und den wunderschoenen Straenden wohl der bekannteste Ort der zentralen Pazifikkueste und dadurch etwas ueberfuellt und ueberteuert.
Montag, 14. April 2008
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