Nun ist es also soweit. Morgen werden wir mit einen Ticabus die Grenze zu Nicaragua überfahren. Es wird wieder spannende und anstrengende Stunden dauern, bis wir in Managua eintreffen.
Die Busfahrten in den letzten Wochen haben uns immer wieder zum Schmunzeln, aber auch zum Kopfschütteln gebracht. Die Preise sind unglaublich freundlich (1 h = 1 Fr.). Die Busqualität hat eine Spannweite von Vorkriegsmodel bis fast neu (Klimaanlage haben wir bis noch nicht erlebt). Haltestellen gibt es viele, jeder Busfahrer hält aber auch an jeder Ecke, wenn nur jemand am Strassenrand steht und ein bisschen winkt. Wer einen Sitzplatz ergattert hat, bleibt grundsätzlich dort sitzen. Nachrutschen kennt man hier nicht. Das gleiche gilt bei Stehplätzen. Steht jemand weit vorne und es steigen noch mehr Personen ein, macht er sich dünn, weicht aber kein bisschen nach hinten.
Mit der Fahrt von Liberia nach Managua lassen wir das erste Land hinter uns. Costa Rica werden wir in guter Erinnerung behalten. Unsere Highlights waren die Familie und die Schule in San José, die Besteigung des Chirripos, die schönen Strände und die eindrückliche Tier- und Pflanzenwelt. Das wahre Paradies haben wir leider nicht gestreift. In den kommenden Ländern werden wir aber weitersuchen und davon berichten.
Entonces. Hasta luego Costa Rica. Muchas gracias por todos.
Freitag, 18. April 2008
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