Montag, 31. März 2008

Pura Vida Cahuita

Am Wochenende wurden auch wir das erste Mal Opfer von Taschendieben! Doch sie erwischten zum Glueck weder Geld noch andere Wertgegenstaende. Zwei Weisskopfkapuzieneraeffchen stahlen uns im Cahuita Nationalpark unser Mittagessen! Das eine lenkte uns ab, waehrend das andere blitzschnell das ganz Brot stahl, um sich damit aus dem Staub zu machen. Danach sass es triumphierend, mit dem Brot unter dem Arm auf dem Baum. Sehr zum Elend seines Kumplizen war es aber nicht bereit, die Beute zu teilen.
Das Gebiet zwischen Cahuita und Puerto Vargas steht seit laengerem unter Schutz und es laesst sich wunderbar im Schatten der riesigen Urwaldbaeume der Kueste entlangwandern. Dabei trifft man auf kurlige und fremde Tiere wie Waschbaeren, Guerteltiere, Leguane oder Affen.
Die zwei Tage an der Karibikkueste haben wir sehr genossen. Cahuita selbst ist ein Ort so richtig zum abhaengen, voll locker und mit viel Reggeaeinfluss (sogar die Hunde haben Rasta).
Neben seinem easy Life ist Cahuita auch fuer seine optimalen Surfwellen bekannt. Also haben auch wir es versucht. Das Resultat laessst sich sehen: Einen aufgeschuerften Bauch, abgeraspelte Knie, eine blaue Wade und Muskelkater am ganzen Oberkoerper. Doch immerhin sind wir ganz cool bis ans Strand gesurft (Reto hat sich extra im Vorfeld richtig trendige Surferhose gekauft!)... und traeumen bereits von der perfekten Welle!
Am spaeteren Nachmittag haben wir dann den Bus zurueck nach San Jose genommen. Dieser fuhr fast puenktlich ab, hielt dann aber nach gut einer halben Stunde vor einer Polizeisperre wieder an. Alle Reisenden musste aussteigen, sich in einer Reihe aufstellen und den Pass zeigen. Etwas willkuerlich durchsuchten sie auch das Handgepaeck, wobei nur wenige Touristen ihre Rucksaecke mit den Wertgegenstaenden aus dem Bus nahmen. Die meisten vollbepackten Tueten und Saecke waren und blieben im Bus verstaut. Die ganze Kontrolle brachte ausser einer 3/4 stuendigen Verspaetung nichts. Reto und ich trugen nicht einmal den Pass auf uns, doch ausser eine Schelte der Policia hatte dies nichts zur Folge... So kamen wir erst bei Dunkelheit an. Eine Horde Taxifahrer buhlten um die letzten Gaeste des Tages. Wir waren wieder im Chaos von San Jose angekommen!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Der Polizist war sicher ein Cousin des Onkels, dem die 5 Taxis am Zielort gehören (oder der sich diese vom Vetter seiner seligen Tante geliehen hat ).....

lg

flo

Anonym hat gesagt…

Liebe Brige, lieber Reto,
nun schreibe ich auch endlich mal noch einen kleinen Kommentar in Euren Blog..
Dreist diese Affen - aber wohl immer noch besser als "echte" Taschendiebe:-)
Obwohl heute auch unsere Ferien beginnen, sind wir noch nicht so richtig in Ferienstimmung, das Wetter lässt einfach noch zu sehr zu wünschen übrig :-( Aber vielleicht wirds ja noch besser.. hoffen darf man ja :-)
euch wünsche ich auf jeden Fall noch viele spannende Abenteuer! bis zum nächsten hören/sehen via Skype!
Liebe Gruess
Nadine